MP3-Layer Anleitung |
Wer sich viel mit Sounds am PC beschäftigt, hat meist ein massives Problem: die speicherplatzfressenden Musikdateien. Ein Kompressionsverfahren bietet Abhilfe: MPEG Layer-3 reduziert die Datenmenge um bis zu ca. 90%, und das bei gleichbleibender Wiedergabe-Qualität. Die Qualität (und somit auch die Dateigröße) der Waves ist natürlich abhängig: 1.) von der Aufnahme (8 oder 16 Bit, Frequenz, Mono oder Stereo) 2.) von der jeweiligen Abspeicherungs-Methode 3.) von der Länge des Titels - Ich wähle da immer einen Kompromiß zwischen Qualität und Dateigröße auf der Festplatte, da dies in einem engen Zusammenhang steht. |
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Vergleich: Normale Wave zu Wave mit MP3-Layer |
Hier der Beispiel-Titel "If
you believe" von Sascha. |
Vorschlag
zum Herstellen von MP3-Layer Waves |
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Den Sound mit hoher Qualität oder wie gewohnt aufnehmen (mit der Software, die man bisher üblicherweise dafür verwendet hat) und dann abspeichern. Nachfolgend mein kleines Beispiel der Umwandlung einer Wave (hier der Hit "If You Believe" von Sascha) in eine Wave mit MP3-Layer: |
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Die Ausgangs-Wave mit dem Audiorecorder öffnen. |
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Im Menü Datei die Eigenschaften auswählen. |
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Hier sieht man jetzt die Ausgangsdaten: Dateigröße, Spielzeit in Sekunden und das Audioformat. Dort klicken wir auf Umwandeln. Noch ist die Datei ca. 30 MB groß. |
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Hier können wir jetzt gleich das neue MP3-Layer Format wählen. |
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In der Zeile Format wählen wir MPEG Layer-3, bei den Attributen eine geeignete Frequenz und kBits-Größe pro Musiksekunde und bestättigen mit OK. Je nach Aufnahmequalität, habe ich gute Erfahrungen mit dem 64 kBit/s, 22,050 Hz, Stereo-Attribut gemacht. |
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Nun findet der eigentliche Prozess der Umwandlung statt. Dies kann je nach Länge des Titels und Prozessor Geschwindigkeit evtl. einige Minuten dauern. |
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Nach der Umwandlung befinden wir uns wieder im Eigenschaften Fenster der Wave. Wir sehen hier jetzt, daß die Datei von ca. 30 MB auf nur noch ca. 1,6 MB verkleinert wurde. Hier bestättigen wir wieder mit OK. |
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Jetzt befinden wir uns wieder in der Ausgangs-Situation, im Audiorecorder. Nur das Frequenz-Fenster ist jetzt grau, aber auf dieses Feature kann man gern verzichten. |
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Nun sollte man das Ergebnis nur noch Speichern. Wer aber die urprüngliche Wave behalten will, sollte hier dann "Speichern unter .." wählen. |
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Auf dem nachfolgenden Bild könnt ihr sehen, daß es kaum einen Unterschied in der Dateigröße macht, ob man eine Wave mit dem MP3-Layer ausstattet oder sie mit geeigneter Software in eine MP3 Datei umwandelt. Die Wiedergabequallität ist die Gleiche. Hier wurde durch ein einfaches "Umbenennen" aus dem Format wav eine mp3 gemacht. Die "xyz.wav" Wave könnte man allerdings aber in der Regel fast mit jeder Audiosoftware abspielen. |
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Viel Vergnügen bei den eigenen Versuchen. |
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