Software - Pflege
| Bei Windows sammelt sich im Laufe der Zeit jede Menge Müll, welcher die System Performance ganz beträchtlich beeinträchtigen kann. |
| Erste Anzeichen hierfür äußern sich durch eine deutliche System Verlangsamung beim Hochfahren und anschließend bei den Programmausführungen bemerkbar. Obwohl ich schon an einigen Stellen auf diese Probleme hingewiesen habe, wurde der Wunsch laut, den Wartungsablauf auf einer separaten Seite zusammen zu fassen und zu ergänzen. |
| Damit ein System auch nach längerem Gebrauch immer noch einigermaßen zuverlässig funktioniert, sollten in regelmäßigen Abständen einige Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Bei regelmäßigem Gebrauch mindestens alle 2 Wochen, bei gelegentlichem Gebrauch monatlich. |
| Im Folgenden gehe ich davon aus, dass unterstützende Tools fehlen und wir uns mit den vorhandenen Routinen begnügen müssen. Zudem sollen nur solche Operationen erwähnt werden, welche wirklich von jedermann gefahrlos durchgeführt werden können. |
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Papierkorb leeren |
| Damit sich das System mit den später folgenden Schritten leichter tut, entfernen Sie zuerst alle nicht mehr benötigten Daten. |
| Öffnen Sie den Papierkorb und sehen sich die Namen der aufgeführten Dateien sicherheitshalber genau an und geben dann den Befehl zur Leerung des Papierkorbes. |
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Temporäre Dateien |
| Während einer Sitzung benutzt Windows ein Depot, in welches es temporäre Daten ablegt. Schön und schlecht - denn meistens vergisst das gleiche Windows, diese Daten am Schluss der Sitzung wieder zu löschen. Im Laufe der Zeit können sich hier ganze Müllhalden ansammeln. |
| Mit dem Windows-Explorer gehen wir in das Verzeichnis c:\windows\temp und löschen rigoros alles, was sich in diesem Verzeichnis befindet. Dazu gehören auch auffällig vorhandene Unterverzeichnisse. |
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Überflüssige Dateien löschen |
| Windows erzeugt aber noch weitere temporäre Dateien, welche am Schluss der Sitzung ihre Aktualität verlieren und somit zu Müll werden. Einige dieser Dateien löscht Windows automatisch, jedoch nicht alle. Im Laufe der Zeit häuft sich somit auf der Festplatte Datenmüll an, der eigentlich keinen Sinn mehr macht und nur unnötig Festplattenspeicher in Anspruch nimmt. |
| Gelegentlich sollte man deshalb die Festplatte von nicht mehr gebrauchten Dateien säubern, dazu zählen beispielsweise Dateien mit den Erweiterungen bak und tmp. |
| Zum besseren Verständnis, Dateien mit den Endungen: |
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*.bak legen viele Programme zu Sicherungszwecken an. Diese werden im Allgemeinen jedoch nach dem Beenden der Programme
nicht mehr benöigt. *.tmp Temporäre Dateien, welche nur kurzfristig verwendet, und anschliessend von Windows vergessen wurden. |
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Dateien löschen |
| Klicken Sie auf START -> Suchen. |
| Geben Sie im Feld "Gesamter oder Teil des Dateinamens" folgendes ein: |
| *.tmp, *.bak |
| (Sie brauchen diese Angaben nicht abzuschreiben. Markieren Sie die obige Zeile und übernehmen diese mit "Kopieren". Anschließend kann die Zeile im Name-Fenster des Such-Menüs eingefügt werden.) |
| Es können alle Laufwerke gleichzeitig durchsucht werden. Dazu geben Sie unter Suchen in sämtliche gewünschten Laufwerke ein, z.B. Lokale Festplatten (C:;F:). Natürlich sollten nur Laufwerke eingetragen werden, die auch wirklich vorhanden sind. |
| Nach diesen Eingaben, sollte der obere Teil des Suchmenüs in etwa das folgende Aussehen haben: |
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| Klicken Sie auf Suchen |
| Nun läuft der Suchvorgang ab bzw. baut sich unten die Liste der gefundenen Dateien auf. |
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| Wählen Sie nun unter Bearbeiten - Alles markieren und gehen die Liste genauestens durch. Wenn Sie einer Datei nicht trauen, dann drücken Sie die Control- (oder Strg-) Taste (auf der Tastatur) und deaktivieren die Markierung dieser Datei. Falls Verzeichnisse angezeigt werden, würde ich deren Markierung ebenfalls aufheben. |
| Sobald Sie Ihrer Sache sicher sind, drücken Sie die Del (oder Entf) Taste und die markierten Dateien wandern in den Papierkorb. |
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Laufwerk prüfen |
| Klichen Sie im Arbeitsplatz (beispielsweise) Ihr Laufwerk C mit der rechten Maustaste an. Anschließend die Eigenschaften und dann auf den Reiter Extras. |
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| Klicken Sie nun auf "Jetzt prüfen" und haken Sie die beiden folgendes Optionen an. Dannach drücken Sie "starten". |
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Defragmentierung |
| Ein ansonsten fehlerfrei funktionierender Computer kann im Laufe der Zeit zur lahmen Schnecke verkommen. Häufige Ursache ist eine zu starke Fragmentierung der Festplatte. |
| Man sollte meinen, daß zu speichernde Dateien immer schön der Reihe nach auf der Festplatte abgelegt werden. Das funktioniert aber nur, wenn ein genügend großer zusammenhängender Speicherbereich zur Verfügung steht. Ist das nicht der Fall, werden die Dateien zerstückelt (auf einzelne Cluster aufgeteilt) auf die Festplatte geschrieben. Man spricht dann von fragmentierten Dateien. |
| Da der Lesekopf der Festplatte für das "Anfahren" der einzelnen Fragmente mehr Zeit braucht, kann sich das Laden (oder Nachladen) von Dateien dramatisch verzögern. Deshalb ist es sinnvoll, die Platte in regelmäßigen Abständen aufzuräumen und die Dateien wieder "am Stück" ablegen zu lassen. Dieser Vorgang heißt "Defragmentierung" und sollte mindestens einmal monatlich durchgeführt werden (wenn der Computer täglich benutzt wird). Bitte klicken Sie nun auf "Jetzt defragmentieren". |
| Zuerst markieren Sie das zu prüfende Laufwerk. Nun steht es Ihnen frei, ob Sie das Laufwerk nur analysieren (Prüfen), oder gleich den Defrag auslösen wollen. Es wird empfohlen zuerst eine Prüfung vorzunehmen. Das System meldet sich dann mit einer Empfehlung, ob ein Defrag überhaupt notwendig ist. |
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Datenträgerbereinigung |
| Regelmäßig sollte auch eine Datenträgerbereinigung (über Start, Programme, Zubehör, Systemprogramme, Datenträgerbereinigung) durchgeführt werden. |
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| Das System durchsucht nun Ihre Festplatte. Anschließend bekommen Sie diese Auswahl angeboten: |
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| Bitte markieren Sie nun die von Ihnen gewünschten Optionen und klicken anschließend auf OK. |
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Cache leeren |
| Die zuverlässigste Methode besteht in der periodischen Löschung des Internet- Cache. Fleißige Surfer leeren diesen Cache sogar täglich. Damit wird der Browser gezwungen, die anschließend aufgerufenen Webseiten tatsächlich aus den Web zu holen, statt sich klammheimlich im Internet-Cache zu bedienen. |
| Wer den Internet-Cache selten oder gar nie löscht, muß damit rechnen, daß das System im Laufe der Zeit immer langsamer wird. |
| Internet Explorer starten (Offline) |
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Verlauf leeren |
| Da der Cache nun geleert ist, nützen die Angaben im Verlauf nicht mehr viel, deshalb können Sie die darunter liegende Taste Verlauf leeren auch gleich betätigen und mit OK anklicken. |
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Viel Spaß mit dem "gepflegten" Rechner. |
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